Die Spannungen rund um die Straße von Hormuz stehen am heutigen Mittwoch, den 12. August, weiterhin im Mittelpunkt der Sorgen. Teheran bekräftigte durch den Sekretär seines Obersten Nationalen Sicherheitsrats nachdrücklich, dass die Meerenge geschlossen bleibe, solange Washington sein Verhalten nicht ändere und seine Forderungen nicht akzeptiere. Der Iran drohte zudem damit, seine Operationen im Falle einer erneuten Eskalation direkt auf US-amerikanischen Boden auszuweiten.
Die Sicherheit der Seewege im Nahen Osten verschlechtert sich unterdessen weiter. Ein neuer Angriff der Huthis im Golf von Oman richtete sich gegen ein ägyptisches Frachtschiff auf dem Weg nach Bab al-Mandeb und forderte vier Todesopfer, während das US-Militär zwei Raketen auf ein Frachtschiff unter panamaischer Flagge abfeuerte, das versuchte, die Blockade zu durchbrechen, um einen iranischen Hafen anzulaufen. Auf der Versorgungsseite hat die US-Energieinformationsbehörde (EIA) ihre Prognosen für die globale Produktion im Jahr 2026 kräftig nach unten korrigiert und rechnet für das laufende Jahr nun mit einem erheblichen Defizit.
Nach den kräftigen Anstiegen der letzten Tage legt der ICE Gasoil-Kontrakt am heutigen Morgen eine leichte Pause ein. Diese Atempause bleibt jedoch begrenzt, da die Preise weiterhin auf hohem Niveau verharren. In der Schweiz verzeichnen die Richtpreise für Heizöl am heutigen Morgen daher einen leichten Rückgang im Vergleich zu Dienstag.

