Die jüngsten diplomatischen Bemühungen, insbesondere der Friedensvorschlag Katars und das Schreiben des US-Botschafters an Teheran, haben die Unsicherheit an den Ölmärkten nicht beseitigt. Angriffe der Huthi-Miliz im Jemen auf Ziele in Saudi-Arabien und weitere Vorfälle in der Strasse von Hormus belasten die weltweite Versorgung, ebenso wie die US-Daten, die trotz hoher Bestände ein fragiles Bild zeigen.
Gleichzeitig haben Diskussionen über die Freigabe strategischer Reserven in Europa und die leichte Aufwertung des Euro nach der Entscheidung der EZB den Markt etwas unterstützt. Nach einem kurzen Rückgang der Rohöl- und Dieselpreise am Vormittag erholten sich die Preise für Brent und WTI am Nachmittag wieder, während der Diesel kurzzeitig fiel, dann aber stabil blieb.
Für die Schweiz bedeutet das eine anhaltende Belastung der Preisindikatoren für Heizöl. Nach einem leichten Rückgang am Morgen haben sich die Preise am Nachmittag wieder nach oben bewegt, was die Volatilität der internationalen Märkte widerspiegelt, während die geopolitischen Unsicherheiten weiterhin Druck ausüben.

