Die Öllieferungen durch die Strasse von Hormus haben erneut abgenommen, während die angekündigte „Energie‑Waffenruhe“ zwischen Russland und der Ukraine wieder ins Wanken geraten ist. Der Konflikt zwischen der Huthi‑Miliz und Saudi‑Arabien bleibt ein belastender Faktor, während die Ölproduktion im Golf von Mexiko sich rasch von einem Hurrikan erholt hat. Diese Ereignisse prägen die weltweite Ölversorgung.
Technisch zeigten die Marktindikatoren zunächst Abwärtsdruck, doch nach dem OPEC‑Monatsbericht, der die Nachfrageprognose für 2026 nach unten korrigierte und eine steigende saudische Produktion aufzeigte, erholten sich die Preise. Erneute Drohungen der Huthi‑Miliz gegen saudische Anlagen und steigende Erdgas‑Preise unterstützten insbesondere den Diesel, der den Tag mit einem deutlichen Plus beendete.
Für die Schweiz bedeutet dies, dass die Preisindikatoren für Heizöl unter Druck stehen und eine Aufwärtsbewegung zeigen. Die internationalen Preisentwicklungen und die anhaltenden geopolitischen Risiken führen zu einer angespannten Situation am heimischen Heizölmarkt, wobei die Preise tendenziell steigen.

