Heizöl-Info vom 5. Februar

Die Ölpreise erlebten am Mittwoch einen unruhigen Handel, der durch einen sprunghaften Anstieg am Abend geprägt war, bevor sie sich am Donnerstagmorgen stabilisierten. Diese Volatilität spiegelt die Ungewissheit in den Beziehungen zwischen Washington und Teheran wider.

Gestern Abend sorgten Gerüchte über eine Absage der geplanten Verhandlungen zwischen beiden Ländern für eine Preisspitze. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi dementierte diese Meldungen jedoch umgehend und bestätigte, dass die Atomgespräche an diesem Freitag in Maskat (Oman) beginnen werden. Trotz dieser Bestätigung zeigt sich der Markt verunsichert: Beide Nationen scheinen sich über die Tagesordnung noch uneinig zu sein. Washington möchte das iranische Raketenprogramm einbeziehen, was Teheran derzeit ablehnt.

Parallel dazu bestätigten die offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums (DOE) einen Rückgang der Rohölvorräte, wenngleich dieser geringer ausfiel als vom API gemeldet. Dieser Rückgang ist weitgehend auf die jüngsten Winterstürme zurückzuführen, welche die US-Produktion auf den niedrigsten Stand seit November 2024 sinken ließen. Schließlich verfolgen die Anleger die trilateralen Gespräche in Abu Dhabi zum Ukraine-Konflikt, auch wenn kurzfristig keine konkreten Ergebnisse erwartet werden.

Der Trend bleibt daher am Donnerstagmorgen ungewiss. Der gestrige Preissprung an den Weltbörsen wurde nur teilweise korrigiert, wodurch die Heizölpreise im Vergleich zum Vortag auf einem stabilen Niveau bleiben.