Die Eskalation der Spannungen zwischen Washington und Teheran treibt die Ölpreise auf neue Höchststände. Der Markt reagiert empfindlich auf das Ultimatum der US-Präsidentschaft zum iranischen Atomprogramm, was die Sorge vor massiven Störungen in der strategisch wichtigen Straße von Hormus schürt. Die Drohung eines unmittelbar bevorstehenden bewaffneten Konflikts führt zu einer hohen Risikoprämie und hebt die Notierungen auf den höchsten Stand seit mehreren Monaten.
Parallel dazu stützen die Fundamentaldaten diese Aufwärtsbewegung. Jüngste offizielle Statistiken aus den USA belegen einen massiven und unerwarteten Rückgang der Bestände an Rohöl und Raffinerieprodukten, was eine Verknappung des Angebots bestätigt. Weitere Faktoren, wie sinkende russische Energieeinnahmen und Umweltrisiken für die Produktion in Texas, verschärfen den Druck auf die Märkte zusätzlich.
In diesem volatilen Umfeld verzeichnen die Inlandspreise für Heizöl und Kraftstoffe einen deutlich steigenden Trend. Obwohl einige Analysten an die langfristig bestehenden Produktionsüberschüsse erinnern, bleibt die Aufmerksamkeit der Anleger auf das diplomatische und militärische Tauziehen im Nahen Osten gerichtet, das das aktuelle Marktgeschehen maßgeblich bestimmt.

