Die Ölpreise starten am heutigen Montag mit einer gewissen Vorsicht in die neue Woche. Aufgrund eines Feiertags in den USA (Presidents‘ Day) ist die amerikanische Börsenaktivität gedrosselt, was auch die Bewegungen an den internationalen Märkten begrenzt. Dennoch bleiben die Anleger aufmerksam gegenüber den geopolitischen Themen, die die kommenden Tage dominieren werden.
Ab morgen wird Genf im Mittelpunkt des Geschehens stehen, wenn die indirekten Gespräche zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm wieder aufgenommen werden. Parallel dazu sind für diese Woche auch trilaterale Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA geplant. Obwohl die Erwartungen an einen grossen diplomatischen Durchbruch gering bleiben, wird jeder Stillstand oder Fortschritt in diesen Dossiers die Risikoprämie beim Rohöl direkt beeinflussen.
Auf der Angebotsseite spekuliert der Markt bereits über die nächsten Entscheidungen der OPEC+. Gerüchte deuten darauf hin, dass die Allianz ab April damit beginnen könnte, ihre Produktion zu steigern, nachdem die freiwilligen Kürzungen im ersten Quartal beibehalten wurden. Eine offizielle Entscheidung wird jedoch erst für Anfang März erwartet.
Zusammenfassend beginnt die Woche ruhig mit einer relativen Stabilität der Weltmarktpreise. Am heutigen Montagmorgen zeichnet sich eine sinkende Tendenz bei den Heizölpreisen ab.

