Heizöl-Info vom 14. Januar

Nach vier Tagen des Anstiegs legen die Ölmärkte am heutigen Mittwoch eine Pause ein, was vor allem auf das Ausbleiben einer sofortigen Militärintervention im Iran zurückzuführen ist. Nachdem die Preise gestern infolge einer drohenden Nachricht von Donald Trump in den sozialen Medien neue Höchststände erreicht hatten, beginnt die Realität der nackten Zahlen den Aufwärtstrend nun etwas einzubremsen. Die jüngsten Daten aus den USA belegen nämlich einen starken Anstieg der Rohöl- und Kraftstoffvorräte und rufen in Erinnerung, dass die Welt trotz der politischen Unruhen weiterhin über ein erhebliches Ölangebot verfügt.

Der Markt befindet sich derzeit in einer widersprüchlichen Lage: einerseits treibt die Angst vor einem größeren Konflikt im Nahen Osten die Preise nach oben, wobei einige Analysten bereits eine massive Verteuerung des Barrels voraussehen. Andererseits verschärfen offizielle Berichte ihre Prognosen einer Überproduktion für 2026 mit einem Überschuss, der noch umfangreicher ausfallen dürfte als ursprünglich angenommen. Momentan halten die Spannungen um den Iran und Venezuela die Kurse auf einem hohen Niveau, doch schon die kleinste diplomatische Beruhigung könnte den Trend schnell wieder kippen lassen.

Diese Situation führt zu einer gewissen Instabilität bei den Heizölpreisen. Im Vergleich zum Wochenbeginn sind die Preise heute Morgen gestiegen, sie könnten jedoch je nach den nächsten internationalen Ankündigungen weiter schwanken.