Heizöl-Info vom 10. März

Nachdem die Ölpreise am Montagmorgen fast die 120-Dollar-Marke erreicht hatten, sind sie nun wieder deutlich gesunken. Dieser Umschwung ist vor allem auf die jüngsten diplomatischen Erklärungen zurückzuführen, die die allgemeine Panik etwas gedämpft haben.

Hauptgrund für diesen Rückgang ist eine Aussage von Donald Trump. Der US-Präsident erklärte, dass die USA ihrem militärischen Zeitplan weit voraus seien und der Krieg mit dem Iran sehr bald enden könnte. Auch wenn er klarstellte, dass es länger als eine Woche dauern würde, nahmen seine Worte sofort den Druck aus dem Markt. Zudem verstärken Gerüchte über neue Ausnahmeregelungen bei den Sanktionen sowie Gespräche zwischen Trump und Putin die Hoffnung auf eine Rückkehr zur normalen weltweiten Versorgung.

Trotz dieses Optimismus bleibt die Lage instabil. Der Iran konterte, dass er selbst über das Ende der Feindseligkeiten entscheiden werde, und droht weiterhin damit, jeglichen Öltransit zu blockieren, solange die Angriffe anhalten. In der Golfregion müssen mehrere Länder wie Saudi-Arabien oder Kuwait ihre Förderung weiter drosseln, da ihre Lager voll sind und sie kein Öl über die nach wie vor blockierte Straße von Hormus exportieren können.

Einige Experten sind der Meinung, dass der Markt etwas zu stark auf Trumps Worte reagiert hat und das Risiko von Engpässen weiterhin real ist. Man wartet nun auf die neuen offiziellen Berichte zur Marktlage und zu den US-Beständen, die zwischen heute Abend und morgen erwartet werden, um zu sehen, ob dieser Preisrückgang von Dauer ist.

An diesem Dienstagmorgen erleben wir eine ruhigere Phase nach den Rekorden vom Montag, was den Heizölpreisen einen deutlichen Rückgang ermöglicht.